1.5 / Deutz F6L714 Bosch PE6A85D410LS2211Z Einspritzpumpe

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Fa. Poschenrieder, Motoreninstandsetzung – Herausragende Kompetenz seit 1947.

In unserem Shop sehen Sie den über drei Generationen angesammelten Bestand. Wir nutzen diesen, um generalüberholte Einspritzpumpen im Tausch anbieten zu können – vom Ersatzteilspender bis zur komplett überholten Baugruppe.

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Die Pumpe ist nicht direkt online kaufbar, da vorab besprochen werden sollte, was genau Sie brauchen. Je nach Pumpe bieten wir Ihnen:

Prüfstandsläufe und Einstellung

Komplette Überholungen

Ersatzteile oder gebrauchte Teile

Gebrauchte Einspritzpumpen

Unsere Leistungen sind sehr Umfangreich daher der Weg über Whatsapp. Sie können jederzeit eine Nachricht mit Ihrem Bedarf durch schicken und ich kann mich auf die Antwort oder den Rückruf vorbereiten. Schreiben Sie mich an, die interne Bezeichnung dieses Zylinderkopf lautet 1.5

Zum Verkauf steht eine gebrauchte Bosch Einspritzpumpe, Typ PE6A 85D410 LS2211Z. Kennnummern auf dem Typenschild: Bosch-Nr. 0400 646 213. Seriennummer: 3282 3228. Antriebsrad nicht vorhanden. Handförderpumpe vorhanden, Bosch FP/KE 22 AD 241/2. Regler: vorhanden, Bosch RQ 250/1325 AB697 DL. Saugmotor. 

Die Bosch-Einspritzpumpe mit der Typenbezeichnung PE6A85D410LS2211Z (Bosch-Teilenummer 0410686968) ist eine sehr schwere 6-Zylinder-Reiheneinspritzpumpe. Sie gehört zu den hochbelastbaren, industriellen Einspritzsystemen und ist für große Nutzfahrzeuge sowie schwere Arbeitsmaschinen konstruiert worden. 


Im Gegensatz zu den gängigen Pkw- und Transporterpumpen fehlt hier das „S“ im Herstellercode (PE statt PES). Das bedeutet, dass sie über eine eigene starre Tragkonstruktion (Fuß- oder Basismontage) verfügt und nicht primär über einen Flansch am Motorblock befestigt wird.
🛠️ Betroffener Motorentyp
Diese kraftvolle Ausführung wurde für großvolumige Sechszylindermotoren entwickelt. Sie ist die klassische Bestückung für schwere Nutzfahrzeugmotoren von KHD (Klöckner-Humboldt-Deutz) und Henschel:
  • Deutz F6L 714 / BF6L 714 (6-Zylinder-Reihenmotor bzw. eine Zylinderbank der großen V12-Motoren)
  • Hubraum: Je nach Motorenvariante oft weit über 8 bis 10 Liter Gesamthubraum.
  • Leistung: Ausgelegt für extreme Dauerlasten im schweren industriellen Betrieb.

🚜 Passende Fahrzeuge und Anwendungen
Wegen ihrer immensen Stabilität und der Auslegung für hohe Einspritzmengen findet man diese Pumpe an echten Giganten der 1960er- und 1970er-Jahre:
  • Schwere Magirus-Deutz Lkw: Große historische Baustellenfahrzeuge und schwere Hauben-Lkw, die im Erdbau oder im schweren Fernverkehr eingesetzt wurden.
  • Henschel-Lkw und Busse: In Modellen, die auf den extrem robusten Baustellen- und Fernverkehr-Motoren von Henschel basierten.
  • Schwere Baumaschinen & Stationäraggregate: Große historische Kettenbagger, Steinbrecher, Rangierlokomotiven oder massive Notstromaggregate.

🔍 Aufschlüsselung der Bosch-Bezeichnung
  • P = Pumpe
  • E = Eigenantrieb (integrierte Nockenwelle im eigenen Gehäuse)
  • 6 = 6 Zylinder / 6 Stempel (Reihenanordnung für 6 Zylindereinheiten)
  • A = Pumpengröße/Baureihe (A-Pumpe)
  • 85 = Kolbendurchmesser des Pumpenelements (8,5 mm für massiven Kraftstoffdurchsatz pro Hub)
  • D = Kennbuchstabe für den Gehäuestyp / die Bauart
  • 410 = Konstruktions- und Typschlüssel (Spezifikation des Nockenwellenhubs)
  • L = Linksdrehend (Wichtige Besonderheit! Der Antrieb erfolgt hier entgegen dem Uhrzeigersinn)
  • S2211 = Der spezifische Kundenschlüssel von Bosch exakt für die Drehmoment- und Reglercharakteristik des Großmotors.
  • Z = Sonderabstimmung ab Werk (meist eine optimierte Anpassung der internen Startmenge oder eine rüttelfeste Ausführung der Reglerkomponenten).

⚠️ Wichtiger Praxis-Hinweis: Die Schmierung (Eigener Ölsumpf!)
Wie bei den klassischen „D“-Gehäusen üblich, verfügt auch diese Pumpe über einen vollkommen autarken Ölkreislauf und ist nicht an den Motorölkreislauf angeschlossen.
  • Die Wartungsfalle: Die interne Nockenwelle schwimmt in einem separaten Ölbad. Über die Jahrzehnte sickert unweigerlich etwas Leckkraftstoff an den Pumpenelementen vorbei nach unten und verdünnt das Schmieröl.
  • Wartung: Das Öl muss regelmäßig über die Ablassschraube gewechselt und über das obere Entlüfterkäppchen mit frischem Motoröl aufgefüllt werden, bis es an der seitlichen Kontrollschraube blasenfrei herausläuft. Wird dies versäumt, läuft die Nockenwelle im reinen Dieselbad ein, was zu irreparablen Schäden führt.